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Dokumentation des Fachtages „Jungen nach der Flucht"
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  • Dokumentation des Fachtages „Jungen nach der Flucht"
2022-11-07 12:39

Dokumentation des Fachtages „Jungen nach der Flucht"

 – Geschlechterbewusste Arbeit mit männlichen Geflüchteten -
Die Dokumentation bietet Videos der beiden Vorträge, Kurzinterviews der Workshop-Referent*innen und jeweils dazu Material zum nach- und weiterlesen.



Vorträge als Videomitschnitt
Junge männliche* Geflüchtete. Problemlagen und Unterstützungsbedarf.
Prof. Dr. Albert Scherr, Pädagogische Hochschule Freiburg, Institut für Soziologie

Prof. Scherr stellt hier die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vor – seine Präsentation beinhaltet viele kritische Fragen, u.a. wie sozialpädagogische Beziehungsarbeit überhaupt funktionieren kann, ohne eine gemeinsame Erst- oder Muttersprache zu beherrschen. Außerdem weist er darauf hin, dass offensichtlich das deutsche Regelsystem nur unzureichend den Hinzugekommenen vermittelt und somit kaum ein angemessener Rahmen zur Orientierung im Aufnahmeland gegeben wird.

„Muslimische Männlichkeiten“.  Männlichkeitskonstruktionen im Islam – Zuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft – Orientierungsmuster muslimischer Jungen*
Prof. Harry Harun Behr, Goethe Universität Frankfurt am Main
Religion begleitet uns wie ein „sozialer Tinnitus“, so leitete Prof. Behr seinen Vortrag ein und wies damit auf den Grund dafür hin, sich auch in der sozialen Arbeit mit der Frage zu befassen, welche Bedeutung Religion im Allgemeinen und der Islam im Besonderen im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten aus muslimisch geprägten Ländern hat. Er weist darauf hin, dass es eine Handlungsverlegenheit gegenüber Religionsfragen auf beiden Seiten gibt - jener der sozialarbeiterisch Handelnden, wie auch der Seite der Zielgruppen. Diese besteht aufgrund der abwertenden Interpretationen des Islam, in der Islamizität als Fremdheitsmerkmal verstanden wird, als Abweichung von der bürgerlichen Normalität. Diese Beschreibungen machen ein Aufeinander zugehen und einen Verständigungsprozess, darüber wie sich z.B. muslimische Männer* verstehen, extrem schwer, da sie gleichermaßen von den ihnen gegenüber gemachten Zuschreibungen beeinflusst werden. Es gilt daher die Zuschreibung von Fremdheit zu überwinden, sich gut zu informieren, sprechfähig zu werden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Workshops mit Kurzinterviews der Referent*innen und Material zum Download
Kevin Koldewey - Traumasensible Zugänge in der Jungenarbeit
Dr.in Annemarie Schweighofer-Brauer und Mohammed Alikaj - Transkulturelle Biographiearbeit mit Jungen*
Alexander Hahne - Körperarbeit – Zugänge an den Grenzen von Männlichkeit

Alles ist zu finden unter: https://www.lag-jungenarbeit.de/dokuftjnf2021/

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