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Geflüchtete - Demokrat*innen von Anfang an

„Geflüchtete – Demokrat*innen von Anfang an“

Demokratie erfahrbar machen
Seit Juni 2018 koordiniert die AGJF das vom Ministerium für Soziales und Integration geförderte Projekt „Geflüchtete – Demokrat*innen von Anfang an“. Die Idee des Projekts ist es, geflüchteten wie auch nicht geflüchteten Jugendlichen Zugang zu politischer Teilhabe zu ermöglichen. Häufig sind den geflüchteten Jugendlichen die Strukturen und Beteiligungsmöglichkeiten des politischen Systems in Deutschland nicht bekannt. Aber auch nicht geflüchtete Jugendliche sollen von dem Projekt profitieren.

Projektziele und –gestaltung
Die Selbstwirksamkeit ist eines der zentralen Anliegen der OKJA und sie steht auch im Zentrum dieses Projektes. Die Jugendlichen sollen Möglichkeiten, Wege und Mittel kennenlernen, ihre eigenen Interessen zu vertreten – aber auch lernen, Kritik und gegensätzliche Meinungen zu tolerieren und Kompromisse zu schließen.
Das Projekt wird mit demselben Konzept ebenfalls in Sachsen durchgeführt, wo es von der AGJF Sachsen koordiniert wird. Beide Projekte werden wissenschaftlich von der PH Freiburg begleitet.
Das Projekt ist in vielerlei Hinsicht Neuland: junge Geflüchtete wurden bislang meist ausschließlich auf die Integration in schulische oder berufliche Felder reduziert. Dass auch sie Teil unserer Demokratie sind, Beteiligungsmöglichkeiten brauchen und Interessen haben wird bei der aktuell geführten Abwehr- und Abwertungsdebatte ausgeblendet. Wir wollen wissen, wie Demokratieerfahrungen im „Kleinen“, im offenen Betrieb des Jugendhauses, entstehen und was sie bei der Integration bewirken können.
Von der gleichzeitigen Durchführung der Projekte in Baden-Württemberg und Sachsen und deren wissenschaftliche Begleitung versprechen wir uns interessante Erkenntnisse. Da sich beispielsweise die Stammbesucher*innen der Einrichtungen in Baden-Württemberg von denen in Sachsen zum Teil deutlich unterscheiden, sind wir sehr gespannt darauf, wie sich die unterschiedlichen Voraussetzungen auf die Projektverläufe auswirken und welche Gemeinsamkeiten sich entdecken lassen.   

Projektverlauf
Die inhaltliche Gestaltung der Projekte wurde den jeweiligen Einrichtungen überlassen, so dass nun sehr unterschiedliche Ansätze von den beteiligten Projekten realisiert werden.

Im Jugendhaus MaxiMal in Bad Rappenau und im Jugendtreff des SOS Kinderdorf Göppingen e.V.  werden die genaueren Projektschritte erst gemeinsam mit den Jugendlichen festgelegt. Die jugendlichen Besucher*innen aus Bad Rappenau besuchten bereits das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti- und Roma in Heidelberg und beschäftigten sich mit dem Thema Europa (siehe auch Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung "Lust auf Demokratie wecken").

In Herrenberg werden die geflüchteten Jugendlichen über eine Kooperation zwischen dem Jugendhausverein und dem Stadtjugendring Herrenberg e.V. (in Anknüpfung an Projekt "Lampedusa calling" erreicht. Geflüchtete Jugendliche nehmen hier an einer Juleica-Weiterbildung teil und sollen im weiteren Projektverlauf als Multiplikator*innen wirken.

Das zentrale Thema des Projekts im Haus der Jugend in Pforzheim ist Sprache. Im Projekt „More than words“  drehen die Fachkräfte die gewohnten Rollen um und lassen sich von den geflüchteten Jugendlichen deren Sprache vermitteln.

Im Sozial- und Nachbarschaftszentrum Grund (SNZ) der AWO in Böblingen und im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten des Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V. in Freiburg versuchen die Fachkräfte über besondere zeitlich festgelegte Angebote in kleineren Gruppen, Jugendliche miteinander in Kontakt zu bringen, die sich bislang kaum oder gar nicht miteinander austauschten.
Im SNZ in Böblingen wurde von den Besucher*innen des Jugendhauses ein Jugendhaus-Komitee gewählt, welches eine neue Hausordnung, sowie eine grundlegende Werte-Charta für den Umgang miteinander beschlossen hat. In dieses Komitee wurden auch geflüchtete Jugendliche gewählt.

Ausblick
Die Laufzeit der Projekte in den Einrichtungen liegt bei zwölf Monaten. Die meisten Projekte starteten im November 2018. Das Projekt läuft noch bis Ende 2019.
Wir sind sicher aus dem Projekt interessante Erfahrungen zu gewinnen und sind sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Projekte in den Einrichtungen.

Sarah Schmid
Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
Tel: 0711 896915-89 • Mobil: 0176 76612596
s.schmid@agjf.de
 

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