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Aktuelles

Veränderung der Corona-VO KJA/JSA

30.8.2021

Liebe Kolleg*innen,
 
es hat sich sicherlich inzwischen rumgesprochen: seit dem 23.08.21 gilt eine veränderte, nochmal schlankere Corona-VO KJA/JSA. Die Inzidenzstufen fallen komplett weg, die Obergrenzen der teilnehmenden Personen sind für die so genannten „3G-Personen“ deutlich erweitert worden.
Urlaubsbedingt etwas verspätet findet ihr hier die Erläuterungen zur neuen Verordnung.
Die „Gemeinsamen Empfehlungen“ wurden ebenfalls entsprechend der neuen Regelungen aktualisiert und finden sich untenstehend.
 
Wie immer ist eine Prognose, wie sich die VO weiter entwickelt, schwierig. Derzeit steigen die Inzidenzwerte für Kinder und Jugendliche deutlich an. Andererseits scheint die Landesregierung entschlossen zu sein, die Schulen auf alle Fälle offen zu halten. Das verursacht einen gewissen Druck hin zur Impfung. Dennoch muss aus unserer Sicht über den Winter für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit der Testnachweis ebenfalls eine Eintrittskarte für die Angebote sein – neben den Angeboten ohne die 3G-Regel. Darauf werden wir hinwirken.

Empfehlungen und Hinweise für die Durchführung von Angeboten und für den Betrieb von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit

27.8.2021

Gemeinsam mit unseren Partner*innen auf Landeseben und in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales sind nun auch aktuelle "Gemeinsame Empfehlungen und Hinweise für die Durchführung von Angeboten und für den Betrieb von Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (KJA) sowie Jugendsozialarbeit (JSA) in Baden-Württemberg" veröffntlicht worden.
Sie können diese  hier  downloaden.


Neue Informationen zur Maskenpflicht im Innenbereich bei den Angeboten der KJA

16.7.2021

Dabei geht es um die Regelung in § 5 Ziff 2 Corona-VO KJA/JSA.
Dort ist die Maskenpflicht aufgehoben für die Untergruppen (Kohorten), die nach § 2 Abs 3 innerhalb eines Angebotes (je nach Inzidenzwert) gebildet werden müssen.
Der Zusatz „während kein Kontakt zu Dritten besteht“ wird folgendermaßen interpretiert:
So lange die Teilnehmenden unter sich in der Gruppe sind, kann die Maske abgenommen werden, also in einem eigenen Raum oder in einem abgegrenzten Bereich in einem größeren Raum. Gehen sie aber in Bereiche, in denen sie ggf. auf andere außerhalb der Kohorte treffen, müssen sie die Maske wieder aufsetzen. Das betrifft beispielweise Flure, Treppenhäuser, Sanitärbereiche etc. Wenn die Teilnehmenden in die Gruppen zurückkehren, können sie die Maske wieder abnehmen. Es ist also nicht Voraussetzung das während der gesamten Dauer des Angebotes kein Kontakt besteht, die Gruppe also abgeschottet sein muss.

Wichtig: das bedeutet für mehrtägige Angebote mit Übernachtung im eigenen Haushalt, dass auch für diese innerhalb der Kohorte keine Maskenpflicht besteht! Das hatten wir bislang anders interpretiert, offenbar zu streng. Die Regelung ist sinngemäß an die der Schulen angelehnt.
Also: wenn die Kinder abends nach Hause gehen und das Angebot am nächsten Tag weiter geht, dann gilt ebenfalls: keine Maskenpflicht, solange die Teilnehmenden in ihrer Kohorte bleiben.


Frühere Erläuterungen/Informationen

Neue Corona-Verordnung KJA/JSA und neue Erläuterungen

2.7.2021

Und wieder gibt es eine neue Corona Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit! Zu finden ist sie  hier.

Die neuen Regelungen sind immer noch von großer Vorsicht geprägt. Sie bieten aber noch einmal erhöhte Teilnehmendenzahlen für die Sommeraktivitäten und vor allem die Möglichkeit den Offenen Betrieb deutlich auszuweiten.

Und wieder gibt es auch unsere Erläuterungen zur neuen Verordnung - sie sind  hier   zu finden. 
Diesmal sind die Erkläurngen etwas ausführlicher ausgefallen, damit wir möglichst viele Fragen schon an dieser Stelle beantworten können.

Ergänzend dazu: Die Präsentation aus der Online-Runde vom 05.07. findet sich hier!

Erläuterungen zur neuen Corona-Verordnung KJA/JSA

14.06.2021

Die neue Corona Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit (ab dem 16. Juni), läßt auf einen entspannteren Sommer hoffen. Sie erweitert die Möglichkeiten für unsere Einrichtungen noch einmal deutlich.
Der offene Betrieb ist bei einer Inzidenz unter 35 wieder möglich! Das bedeutet: keine Anmeldung, Kommen und Gehen ist erlaubt - allerdings mit Testnachweis und mit Dokumentation.

Es gibt noch ein paar mehr Veränderungen, die wir wie gewohnt in unseren Erläuterungen, hoffentlich verständlich, zusammengefasst haben.
Hier  geht es zu den Erläuterungen.

Weitere Informationen zu Testung, Maskenpflicht...

21.5.2021

Seit der Veröffentlichung der neuen Corona Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit haben uns viele Fragen zur Testung, Maskenpflicht und zur Durchführung von landkreisübergreifenden Veranstaltungen erreicht - deshalb haben wir einige Zusatzinformationen zusammengestellt - dazu hier  weiterlesen.

Neue Corona Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit

17.5.2021

Die neue Corona-VO KJA/JSA ist seit heute gültig - siehe:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser/

Wie gewohnt dazu von unserer Seite einige Erläuterungen zu den Veränderungen. Diese sind  hier zu finden.

Damit vergrößern sich wieder die Möglichkeiten, Angebote an Kinder und Jugendliche zu machen. Eine Rolle dabei werden negative Corona Tests und die Dokumentation der Teilnehmenden spielen. Für Letzteres empfiehlt das Sozialministerium die  Verwendung der Luca-App - die entsprechenden Presseerklärung dazu hier.  

Viele Fragen drehen sich um das Thema "Testen" - dazu einige Links zum Weiterlesen:

Dieser Link führt zu einer Info-Seite des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport mit vielen Informationen zur Teststrategie an Schulen, Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege:
https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/teststrategie-schulen-kitas-ab-april-2021

Dieser Link führt zum Formular "Bescheinigung über die Selbsttestung im häuslichen Bereich", mit dem Eltern einen negativen Selbsstest ihrer Kinder bestätigen können:
https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E671349402/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/TeststrategieAnlagen/Anlage%2011_DokumentationTestergebnisse%20im%20h%C3%A4uslichen%20Bereich.pdf

 

Impfpriorisierung für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit!

12.5.2021

das Sozialministerium hat zum 17.05. die Impfpriorisierung nun auch für die ehren- und nebenamtlich Tätigen in der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt geöffnet. Das geht aus der Pressemitteilung von heute hervor, die HIER  zu finden ist.
Dort ist (auf S. 3 oben) diese Gruppe ausdrücklich genannt.

Damit haben die Ehrenamtlichen, die beispielsweise Ferienprogramme betreuen, eine Chance, noch vor den Sommerferien beide Impfungen zu bekommen.

Veränderung der Corona-VO KJA/JSA zum 06.04.2021

12.4.2021

Die Veränderung betrifft lediglich die bereits am 29.03.21 in einer kurzen Form eingefügte Möglichkeit einer Notbetreuung an Schulen in unterrichtsfreien Zeiten. Die Formulierungen wurden nun in § 2 Abs 3 und 4 in der Langform aus einer anderen Verordnung übernommen.

Nochmal zu Klarheit: Das betrifft eine genau definierte Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen bis zu Klasse 7, ältere sind davon nicht betroffen. Es handelt sich auch nicht um klassische Ferienangebote aus der Kinder- und Jugendarbeit, sondern allein um Angebote an der Schule, die nun über die Verordnung KJA/JSA geregelt werden.

Veränderung der Corona-VO KJA/JSA zum 29.03.2021

29.3.2021

Die VO wurde in § 2 Abs 1 ergänzt. Demnach sind Betreuungsangebote der Notbetreuung bis Klassenstufe 7 an Schulen in den Ferien erlaubt. Das betrifft nur eine bestimmte Zielgruppe, die in § 14b Abs 8 genau definiert ist. (Der §1f Corona-VO entfällt.) Die Zielgruppe umfasst Kinder und Jugendliche bis zu Klasse 7, ältere sind nicht davon erfasst und betroffen.

Soweit wir bislang sehen, sind die Angebote der OKJA davon nicht berührt, es sei denn eine Einrichtung der OKJA bietet eine solche Notbetreuung (beispielsweise im Auftrag der Stadt bzw. Gemeinde) an. Diese ist dann unabhängig vom Inzidenzwert erlaubt. Eine solche Notbetreuung soll allerdings an der Schule stattfinden.

Die Regelung war lt. Ministerium notwendig, nachdem die Verordnung zu den Schulen diese Erlaubnis nicht mehr erfasst hat. Dadurch ist die Ferienbetreuung wieder dort geregelt, wo sie auch hingehört, nämlich im SGB VIII. Die Schulen sollten nicht auch noch die Angebote in den Ferien bestimmen, das ist Sache der Kinder- und Jugendhilfe.

Neue Corona Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit ab dem 15.3.2021

14.3.2021

die aktuelle Corona-VO des Landes BW, die seit dem 8.3.21 in Kraft ist, legt fest, dass „Leistungen und Maßnahmen nach § 11 SGB VIII ab dem 15. März“ wieder erlaubt sind und die Einrichtungen der OKJA wieder öffnen dürfen.

Am 15.3.2021 tritt, dazu ergänzend, die neue CO-Verordnung für die Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit in Kraft. Siehe: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser/

Für die Träger und Mitarbeitenden in den Einrichtungen haben wir dazu Erläuterungen und Informationen zusammengestellt. Sie können diese   hier  downloaden.

Forderung nach Regionalen Corona-Task-Forces für Kinder- und Jugendhilfe

05.03.2021

Die kommunalen Landesverbände haben gemeinsam mit dem KVJS und der LIGA der freien Wohlfahrtspflege bei den Kommunen dafür geworben, vor Ort so genannt „Corona-Task-Forces für die Kinder- und Jugendhilfe" zu gründen, in denen die Träger der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe, die Träger der Kinder- und Jugendarbeit und weitere dazu aufgerufen werden, eng im Sinne der Kindern und Jugendlichen zusammenzuwirken.

Dieses Schreiben findet sich hier.

Ab sofort: Impfberechtigung für Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Schulsozialarbeit

23.02.2021

Die Landesregierung hat entschieden, die Impfberechtigung auf weitere Personengruppen auszuweiten.
Die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe gehören jetzt mit dazu. Konkret heißt es im beigefügten Scheiben des Sozialministeriums:
„Personen, die …hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe… tätig sind.“  

Dies gilt natürlich auch für die Hauptamtlichen in der Schulsozialarbeit.
Damit sind alle hauptamtlichen Fachkräfte - auch in der Kinder- und Jugendarbeit - ab sofort impfberechtigt. Zur Impfung muss eine entsprechende Bestätigung des Arbeitgebers über das bestehende Arbeitsverhältnis vorgelegt werden (s.u.).

Das gesamte Verfahren zur Impfung wird im Schreiben des Ministeriums beschrieben, bitte genau nachlesen:

Schreiben an alle Impfberechtigten in Schule, Kita und weiteren Einrichtungen

Corona-Impfbescheinigung des Arbeitgebers

Die jeweils aktuellen Mitteilungen des Landes über die impfberechtigten Personengruppen in Baden-Württemberg finden Sie unter:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/impfberechtigt-bw/

Einrichtungen der OKJA dürfen weiterhin für Kinder und Jugendliche da sein!

16.12.2020

 

Die Einrichtungen der OKJA bleiben weiterhin offen! Die neuen Corona-VO bestimmt NICHT die Schließung von Jugendhäusern und anderen Einrichtungen der OKJA. Allerdings ist ein offener Betrieb nicht mehr möglich.

Erlaubt sind Veranstaltungen nur nach bestimmten Leistungen des SGB VIII, die eindeutig definiert werden:
Es sind die §§ 13, 14, 27 bis 35, 35a, 41 sowie §§ 42 bis 42e mit Ausnahme von § 42a Absatz 3a des Achten Buches Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII).

Das bedeutet, dass Angebote der außerschulischen Jugendbildung nach § 11 nicht mehr stattfinden können.

Die Zuordnung der „Kinder- und Jugendsozialarbeit“ zur sozialen Fürsorge ist in den FAQs explizit benannt. Dort hat die Kinder- und Jugendarbeit unter dem Titel „Was ist mit Kinder- und Jugendarbeit?“ ein eigenes Kapitel. Es geht also um Beratungs- und Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen. Diese Situationen dürften jedoch in den kommenden Wochen häufiger auftreten.

Wichtig ist auch, dass die Beschränkungen der Ansammlungen ausdrücklich nicht für die Veranstaltungen der sozialen Fürsorge gelten (§9 Abs 2). Damit sind grundsätzlich auch Gruppenangebote zulässig. Natürlich gelten hier nochmal in besonderem Maße die Hygienebestimmungen.

Interessant ist die Ausnahme, die § 14 betrifft: erzieherischer Kinder- und Jugendschutz. Alle Maßnahmen, die darunterfallen, sind also ebenfalls erlaubt.

Weiterhin geschlossen sind alle Einrichtungen, die der „Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, wie Jugendtheater, Jugendkinos“. Auch Kinder- und Jugendfreizeiten bleiben untersagt. Das bedeutet: keine Skifreizeiten über die Weihnachtsferien, leider auch keine anderen, freizeitbezogenen Ferienangebote.

Alles, was unter Kinder- und Jugendsozialarbeit gefasst werden kann, ist dagegen erlaubt.

Die aktuelle Infektionslage macht es in besonderem Maße notwendig, zwischen den Belangen des Infektionsschutzes und den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen abzuwägen – in jedem Einzelfall und bei jedem Angebot. Notwendige Angebote dürfen und sollen gemacht werden, vermeidbare Kontakte sollen vermieden werden. Das dürfen wir bei aller Solidarität mit den Kindern und Jugendlichen nicht vergessen. Wir schützen damit auch sie!

Die neue Verordnung findet sich hier:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Die FAQs finden sich hier:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/#c120202

Die neuen Regelungen in der Corona-VO, vor allem die §§ 1b – 1h sind gegenüber den bislang geltenden Corona-VOs vorrangig, d.h. diese Regelungen ersetzen teilweise die in den anderen Verordnungen getroffenen Regelungen. Das gilt auch für die Corona-VO KJA/JSA!

In § 1b Abs 2, Ziff 6 werden die genannten Veranstaltungen der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich zugelassen.

Spielmobile-Einsätze wohl nicht mehr realisierbar, da Ansammlungen im öffentlichen Raum generell untersagt sind und Spielmobile auch mit einiger Phantasie kaum unter § 13 oder § 14 fallen dürften. Der Kreativität sind jedoch auch hier keine Grenzen gesetzt.

Für Jugendfarmen und Aktivspielplätze gilt ebenfalls, dass Veranstaltungen der Jugendsozialarbeit nach § 13 erlaubt bleiben, auch in Gruppen, da sie der sozialen Fürsorge dienen. Ein „normaler“ Betrieb mit Kommen und Gehen, ist nicht mehr möglich.

Kletterparks und Hochseilgärten müssen schließen, Spielplätze bleiben geöffnet, wenn die Kommune nichts anderes bestimmt. Der Aufenthalt dort ist für „Sport und Bewegung im Freien“ tagsüber bis 20 Uhr erlaubt.

Die Kinder und Jugendlichen sollten wissen, was sie als „triftigen Grund“ angeben, wenn sie im Hinblick auf die Ausgangsbeschränkungen kontrolliert werden. Grundsätzlich genügt die so genannte „Glaubhaftmachung“. Die Aussage muss also halbwegs plausibel und einleuchtend sein. Da wir aber alle wissen, dass Kindern und Jugendlichen häufig nicht einfach so geglaubt wird, ist wichtig, die Besucher*innen zu informieren. Der triftige Grund ist der Besucher einer Veranstaltung der Kinder- und Jugendhilfe. Angesichts der Bilder, die über die Arbeit in den Jugendhäusern teilweise gängig sind, ist es evtl. zu wenig, einfach zu sagen: „Ich geh ins Jugendhaus“. „Ich geh zur Beratung“ oder „Ich brauche Hilfe und hab im Jugendhaus einen Termin“ ist da schon besser.

Fachlich aufarbeiten müssen wir das dann nach der Krise…

Es sei nochmal auf die konzeptionellen Empfehlungen für die Angebote vom Freitag 11.12. hingewiesen: Kooperationen und Anlaufstellen, Niedrigschwelligkeit und Bedarfsorientierung.

Fazit:
Die Einrichtungen der OKJA können weiterhin geöffnet bleiben, sie sind in der Zeitspanne zwischen 5 Uhr und 20 Uhr zeitlich nicht begrenzt. Die Angebote richten nach § 13 oder nach § 14. Dort gelten dann die Kontaktbeschränkungen grundsätzlich nicht. Die Jugendhäuser und alle anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit können also die Funktion von Anlaufstellen für die Sorgen und Nöte von Kindern und Jugendlichen explizit wahrnehmen, einfacher formuliert: wir können weiterhin für sie da sein!

Dennoch muss bei jedem Angebot zwischen dem Infektionsschutz und den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen abgewogen werden.

 

Erläuterungen zur veränderten Corona-VO KJA/JSA, gültig ab dem 02.12.20

03.12.2020

Die wichtigste Veränderung ist die Begrenzung der Teilnehmendenzahl bei Veranstaltungen auf maximal 30 Personen.
Damit ist die Grenze für Veranstaltungen nach § 10 Corona-VO von 100 Personen nicht mehr gültig. Die Zahl orientiert sich am Klassenteiler der Schulen. Das ist besonders für große Einrichtungen eine erneute Einschränkung. Grundsätzlich ist es denkbar, dass in einer großen Einrichtung mit den entsprechenden Voraussetzungen zwei oder mehr Veranstaltungen mit 30 Personen stattfinden, wenn gewährleistet ist, dass sich die Gruppen NICHT begegnen und die Veranstaltung nicht im selben Raum stattfindet. Bitte achtet dann ganz besonders auf die penible Einhaltung der Abstandsregel und der Hygienevorschriften!!

Verschärft wird zukünftig die Maskenpflicht. Diese gilt für alle geschlossenen Räume, die für die „Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind“. Die Regelung gilt für alle Personen ab dem 7. Lebensjahr.
Etwas schwierig sind die Regelungen für den Außenbereich. In der Corona-VO KJA/JSA ist ausdrücklich von geschlossenen Räumen die Rede. Das ist soweit eindeutig. Formal gilt in den Außenbereichen also keine Maskenpflicht. Wird jedoch der Verweis auf § 3 Corona-VO ernst genommen, dann sind auch Außenbereiche, hier speziell in Abs 1, Ziff 6 Fußgängerbereiche einbezogen. Das zielt zunächst auf besonders frequentierte Fußgängerzonen, öffentliche Plätze u.ä.. Wir empfehlen, das als Maßstab zu nehmen.
Insbesondere die Jugendfarmen und Aktivspielplätze müssen abhängig von der Größe der Plätze, ihrer Struktur und der Zahl der Besucher*innen überlegen, wo eine Maskenpflicht notwendig erscheint und dabei auch das Infektionsgeschehen in unmittelbarer Umgebung einbeziehen. Wie gesagt: eine Maskenpflicht für die Außenbereiche der Einrichtungen sehen wir formal nicht.

Die neue VO differenziert zwischen den einzelnen Schwerpunkten der Kinder- und Jugendarbeit nach § 11 Abs 3 SGB VIII. Darin sind benannt:

„(3) Zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit gehören:
1. außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, naturkundlicher und technischer Bildung,
2. Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit,
3. arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit,
4. internationale Jugendarbeit,
5. Kinder- und Jugenderholung,
6. Jugendberatung.“

Untersagt werden die Schwerpunkte nach Ziff 2, 4 und 5, die anderen sind erlaubt. Die praktischen Auswirkungen dieser Differenzierung sind aus unserer Sicht jedoch gering, da die Übergänge sehr fließend sind. Sie ist wohl eher als Signal nach außen gedacht, dass die Kinder- und Jugendarbeit keine Veranstaltungen anbietet, die für andere verboten sind, beispielsweise Konzerte, andere Kulturevents oder auch Kickerturniere, Gamingsessions o.ä. Nach unseren Informationen gehören solche Veranstaltungen zurzeit aber ohnehin nicht zum Angebot in den Einrichtungen.

Neue Corona-VO KJA/JSA ab dem 01.12.20

2.12.2020

Die neue, ab dem 1.12.2020 geltende Verordnung finden Sie hier: 
Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit

Gleichzeitig hat das Ministerium eine Begründung zu dieser Verordnung und den beschlossenen Änderungen veröffentlicht:
Begründung zur Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit bleibt auch weiterhin offen!

26.11.2020

Die Botschaft, die das Land Baden-Württemberg sendet, ist eindeutig: die Angebote der OKJA bleiben offen – mit Einschränkungen - aber sie sind erlaubt. Nicht nur das: sie sind gewollt!

Wir haben in der Vergangenheit sehr häufig an die Fachkräfte in den Einrichtungen appelliert, ihre Angebote vorsichtig und vernünftig und mit akkurater Beachtung der Hygiene und des Infektionsschutzes durchzuführen. Davon nehmen wir kein Wort zurück.
In jüngster Vergangenheit erreichen uns jedoch immer häufiger Informationen, dass die Träger ihre offenen Einrichtungen mit dem Verweis auf ihren „Freizeitcharakter“ schließen. Oft genug wird das begründet mit dem Verweis auf die geltenden Verordnungen und den Infektionsschutz.
Wäre jedoch der Infektionsschutz der einzige Maßstab, dann müssten auch die Schulen und Kitas sofort geschlossen werden, ebenso alle Unternehmen. Wenn wir etwas aus dem Lockdown im Frühjahr gelernt haben, dann das: der Infektionsschutz ist ein wichtiger, aber nicht der einzige Maßstab. Der andere ist – besonders für die OKJA: wir müssen für die Kinder und Jugendlichen da sein! Wir dürfen sie nicht alleine lassen! In der Abwägung der Kriterien hat die Politik entschieden: die Angebote der OKJA bleiben grundsätzlich offen.
Deshalb an dieser Stelle nochmal in aller Deutlichkeit: Die Einrichtungen der OKJA dürfen und sollen offen bleiben. Deshalb gibt es die Corona-VO KJA/JSA, die Voraussetzungen beschreibt, unter denen dies geschehen soll. Wenn Träger also ihre Einrichtungen dennoch schließen, kann das nicht mit der Verordnung begründet werden.

Im Hinblick auf die Zukunft der OKJA nach Corona ist es ein fataler Fehler, die Einrichtungen der OKJA ausschließlich auf Freizeiteinrichtungen mit Spaßcharakter zu reduzieren und damit ihren konzeptionellen und fachlichen Kern zu zerstören. Der Satz „Jugendarbeit ist Bildung“ ist auch und gerade in Corona-Zeiten ohne Einschränkung gültig! Das ist bei aller Diskussion um den Bildungsbegriff der KJA fachlich seit Jahren Konsens. Die Relevanz der KJA wird gerade in der Krise deutlich und das wird – weil sie auch jetzt offen bleiben darf! – von Politik und Verwaltung anerkannt.

Deshalb unser dringender Appell: Einrichtungen auch unter diesen schwierigen Bedingungen für Kinder und Jugendliche offen halten!

Siehe auch den Beitrag vom 2.11.2020 auf dieser Seite : Appell an die Träger und Fachkräfte

UPDATE! Aktualisierter Kurzcheck für Angebote der OKJA im November/Dezember 2020

16.11.2020 - ergänzt und angepasst am 8.12.2020

Aktualisiert!  10 Punkte, die jetzt bei Angeboten der OKJA beachtet werden müssen:

1.   Erlaubt sind Ansammlungen bis 5 Personen. Bis voraussichtlich zum 10.1.21 gilt zusätzlich die Bedingung, dass die Teilnehmenden aus nicht mehr als zwei Haushalten kommen dürfen. Die Regelung in § 9 Corona-VO ist insoweit außer Kraft. Das gilt auch für die OKJA. Damit ist bis mindestens zum 30.11.20 eine Ansammlung kaum mehr praktikabel. Mit der neuen Verordnung gilt darüber hinaus eine Dokumentationspflicht auch für Ansammlungen.

2.    Angebote der OKJA können auch als Veranstaltungen nach § 10 Corona-VO definiert werden. Dazu muss vorher klar sein, wer kommt. Diese Informationen können über verschiedene Wege gesammelt und festgehalten werden, z.B.:
 - aus einer Online-Anmeldung
 - durch telefonischen Kontakt
 - einer Abfrage während eines anderen Angebotes oder
 - aus Erfahrungswissen (Stammbesucher*innen).

3.     Es sind nur noch insgesamt 30 Teilnehmende pro Angebot erlaubt. Eine zweite Veranstaltung ist grundsätzlich möglich, jedoch dürfen sich die Gruppenmitglieder NICHT begegnen und keinerlei Kontakt haben. Das funktioniert nur, wenn die Angebote in verschiedenen Räumlichkeiten (Stockwerke, Innen-/Außengelände o.ä.) stattfinden.

4.    Kinder und Jugendliche, die Unterstützung und Hilfe benötigen, können zeitgleich zu einem laufenden Angebot beraten werden. Das Gespräch muss aber außerhalb des Angebotes stattfinden.
Einzelgespräche sind durch §9 (Ansammlungen) ohnehin abgedeckt. Hier aber bitte die AHA-L-Regeln beachten!

5.    Größere (Kultur-)Events verbieten sich für den November und Dezember, ebenso wie Angebote, die ein besonderes Infektionsrisiko bergen, z.B. Singen oder Sport im Innenbereich etc., egal ob sie formal untersagt sind oder nicht.

6.    Die Angebote der OKJA müssen einen Bildungscharakter haben. Dazu ist im Jugendbildungsgesetz für Baden-Württemberg ausgeführt: „…Sie (die Jugendarbeit) trägt mit jugendgemäßen Mitteln dazu bei, den jungen Menschen zur Selbstverwirklichung, zur Verantwortlichkeit und zur aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft sowie zur Wahrnehmung der staatsbürgerlichen Pflichten im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu befähigen“ (§1 Abs 2).

7.    Nach wie vor muss jede Einrichtung ein Hygienekonzept vorweisen können und ist für die Einhaltung der dort festgeschriebenen Regeln verantwortlich. Das Konzept sollte - entsprechend den sich verändernden Corona Verordnungen - immer wieder geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Es muss neben den „üblichen“ Regeln nach § 4 Corona-VO auch eine Obergrenze der Teilnehmenden je nach der Größe der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten enthalten. Bitte auch unsere aktualisierten Reflexionsfragen beachten: https://www.agjf.de/index.php/hygienekonzept.html

8.    Es gilt eine Maskenpflicht für alle - überall - ab dem 7. Lebensjahr. Im Außenbereich gilt das formal nicht, ist aber gut abzuwägen. In Fußgängerzonen und an öffentlichen Plätzen gilt die Maskenpflicht ebenfalls. Das kann als Maßstab dienen. Besser früher als später einführen.

9.    Die lokalen Behörden können eigene, evtl.  abweichende Regelungen erlassen. Bitte regelmäßig informieren.

10.    Die aktuellen Regelungen haben das Ziel Kontakte zu reduzieren. Deshalb gut überlegen: Welche Angebote brauchen Kinder und Jugendliche? Was ist wichtig für sie? Nicht alles, was erlaubt ist, ist auch nötig und wichtig. Zentral sollte die Unterstützung und Bildung von Kindern und Jugendlichen sein - ihre Fragen, Ängste und Unsicherheiten.

Appell an die Träger und Fachkräfte

2.11.2020

Aus unserer Sicht ist das Offen halten der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit seitens des Landes ein deutliches Signal an alle Träger, insbesondere an die Kommunen. Die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit gerade jetzt und heute wird wahrgenommen. Dieses Signal sollten die Träger der Angebote unbedingt aufgreifen. Deshalb haben wir – die AGJF gemeinsam mit den anderen Verbänden der OKJA in der LAGO - einen Appell verfasst unter dem Titel:
„Angebote der Kinder- und Jugendarbeit offen lassen – sie sind Teil der Lösung!“

Wir bitten alle Verantwortlichen darum, diesen Appell weiter zu verbreiten und die Argumente darin aufzugreifen.
Der Appell findet sich HIER.

Gleichzeitig richten wir noch einmal den dringenden Appell an alle Fachkräfte in den Einrichtungen, besonders vorsichtig und verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen, keine unnötigen Risiken einzugehen. Es ist jetzt nicht die Zeit für größere Freizeit-Veranstaltungen, bei denen möglichst die Maximal-Zahl der erlaubten Personen erreicht werden soll. Entscheidend sind derzeit Angebote zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in ihren Unsicherheiten und Ängsten, aber auch in ihren Widerständen und im Hadern mit ihrer Situation. Es geht nicht um ein einfaches Weiter so, sondern um eine Art „Krisenkonzeption“, die auf die spezifischen Bedarfe gezielt und konkret eingeht.


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