Die Offene Kinder- und Jugendarbeit stärken!!!

Die AGJF hat gemeinsam mit dem BdJA ein Rechtsgutachten zur SGB VIII Reform bei Prof. Dr. Jan Kepert in Auftrag gegeben.
Im Zuge der Reform muss nun eine landesrechtliche Umsetzung erfolgen.
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen fordern wir, dass die verpflichtende Aufgabe Offene Kinder- und Jugendarbeit ihren gesetzlichen Platz im LKJHG findet.
Für die Aufgaben, die wir in der OKJA leisten benötigt es eine solide Ausstattung. Egal ob es um die Auswirkungen der Coronapandemie oder inklusive Angebote für alle Kinder und Jugendliche geht. Die Einrichtungen und ihre Mitarbeiter*innen leisten einen wichtigen Beitrag für die jungen Bürger*innen vor Ort.

Daher appellieren wir
- an das Parlament als Landesgesetzgeber, jetzt entschlossen zu handeln und die geforderten Neuregelungen zügig umzusetzen und
- an die Landesregierung und die Vertreter*innen der öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, gemeinsam ihre Verantwortung wahrzunehmen und zusammen Überlegungen und Anstrengungen für eine gesicherte und auskömmliche Finanzierung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit aufzunehmen,
damit die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ihren Herausforderungen weiter gerecht werden können.

Das Gutachten können Sie hier und unser Positionspapier hier   downloaden!

Zukunftskonferenz "Macht was draus!" Inklusion als Herausforderung für die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit

Vor einem Jahr trat die SGB VIII-Reform in Kraft. In der Praxis wird viel über das neue Gesetz geredet. Eine besondere Dynamik in der Umsetzung nehmen wir in unserem Arbeitsfeld jedoch nicht wahr. Das hat ganz unterschiedliche Gründe, die auch mit an landespolitischen Rahmenbedingungen liegen. Mit dem Format der Zukunftskonferenz will die AGJF BW gemeinsam mit der Projektfachstelle Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit die Praxis bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion unterstützen. Die erste Zukunftskonferenz „Macht was draus!“ -Inklusion als Herausforderungen für die offene, verbandliche und kommunale Kinder- und Jugendarbeit findet am 06.07.2022 in Waldshut-Tiengen statt. Weitere Veranstaltungen in anderen Landkreisen folgen im Herbst.

Alle Informationen zur Anmeldung in Waldshut finden sich hier.

Die AGJF Mitgliederversammlung hat gewählt!

Seit dem 10. Mai 2022 hat die AGJF einen neuen Vorstand. Bei der Mitgliederversammlung in Bad Schussenried wurden (Foto von links) Daniel Lenz - Gemeinde Langenargen, Jutta Ziller - Kreisjugendring Esslingen, Giovanna Ciriello - Mariaberg e.V., Kurt Meyer - Stadt Weinstadt, Martin Wetzel - Stadtjugendring Weinheim, Michael Theimel - Stadt Schwäbisch-Hall, Patrick Burtchen - Stadt Ludwigsburg, Elena Ganz - Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Joachim Sautter - Kreisjugendring Ravensburg und Clemens Kullmann - Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft gewählt.

AGJF Arbeitsbericht 2021 / 2022

Alles was uns seit dem letzten Jahr beschäftigt hat, was wir auf den Weg gebracht haben, was sich verändert hat und was wir für dieses und eventuell schon das kommende Jahr planen - all das findet sich in unserem aktuellen Arbeitsbericht! 
Sie können ihn gerne downloaden:  AGJF Arbeitsbericht 2021/2022
 
Der Arbeitsbericht kann auch in gedruckter Form bei uns bestellt werden - dazu einfach eine Email an info@agjf.de schreiben.
Die AGJF Mitglieder haben den Bericht schon erhalten.

Aktionsfond REFLEX

In den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit können mit dieser unbürokratischen Förderung aus dem Landesprogramms „Demokratie stärken! Baden-Württemberg gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus“, aktiv Themen gegen Vorurteile und Menschenfeindlichkeit gesetzt werden. Anträge können das ganze Jahr gestellt werden.

„Sonderförderung Ukraine“ - Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Die Aktion Mensch unterstützt Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie deren Begleitung, die aufgrund des Krieges in der Ukraine nach Deutschland fliehen. Sie stellt dazu 20 Mio. Euro als „Sonderförderung Ukraine“ zur Verfügung. Förderfähig sind u.a. Offene Angebote wie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Beratungsangebote und Angebote zur psychosozialen Betreuung traumatisierter Menschen sowie die Unterstützung von ehrenamtlichen Engagements auf lokaler Ebene.

„Jetzt aber richtig!“ Gelungene Praktikumsanleitung - ein Mehrwert für beide Seiten

Verlauf und Erfolg eines Praktikums hängen wesentlich von der Anleitung durch die Fachkräfte ab. Dann gelingt es meist auch, Praktikant*innen langfristig für das Arbeitsfeld der OKJA zu begeistern und als zukünftige Fachkraft zu gewinnen. In der 2-tägigen Online-Fortbildung hinterfragen und reflektieren Anleiter*innen ihre Praxis, lernen Methoden kennen und haben Raum für Austausch.

Der Kern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

FREIRAUM

GESTALTEN UND ENTSCHEIDEN

Die OKJA bietet Kindern und Jugendlichen Freiräume an, die heute selten geworden sind. Die Besucher*innen der Einrichtungen entscheiden selber, was passiert, sie gestalten nach eigenen Ideen und Interessen. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben.

LEBENSWELT

ERNST NEHMEN UND HINTERFRAGEN

Ausgangspunkt der OKJA sind die Erfahrungen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen, so wie sie die Welt sehen. Das bedeutet, Kinder und Jugendlichen wirklich ernst zu nehmen. Es hindert aber nicht am kritisch hinterfragen und diskutieren.

DEMOKRATIE

TEILHABEN UND TEILNEHMEN

Eigene Ideen einbringen, Interessen vertreten und mit denen der Anderen ins Verhältnis setzen. In der OKJA gelten die Spielregeln der demokratischen Gesellschaft. Teilhaben und teilnehmen für alle. Nicht nur im Jugendhaus, auch darüber hinaus im Stadtteil, in der Gemeinde, in der Stadt.

OFFENHEIT

EINFACH KOMMEN

Die OKJA ist offen für alle Kinder und Jugendliche. Es gibt keine Mitgliedschaft oder andere Voraussetzungen. Sie ist offen für die Themen der Kinder und Jugendlichen. Sie ist nicht auf bestimmte Methoden festgelegt. Jeder Tag eine neue Chance.

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