Herzlich Willkommen
bei der AGJF

dem Fachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Baden-Württemberg.

Jugendhäuser, Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafés, Spielmobile, Aktivspielplätze, Jugendfarmen – das ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit!

Jugendliche sind…

Jahrestagung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit am 27./28.5.2019 in Gültstein

„Offene Kinder- und Jugendarbeit – offene Gesellschaft“
- Jugendliche Lebenswelten im Härtetest -


Populismus, Hate-Speech, Fake-News usw. - die Angriffe auf eine offene Gesellschaft sind vielfältig und reichen von aggressiv-kriminell bis hin zu subtil getarnt als „Besorgnis“ rechtschaffener Bürger*innen. Ausgrenzende, beleidigende Tendenzen machen auch vor der Offenen Kinder- und Jugendarbeit keinen Halt: Was können wir tun? Welchen Beitrag kann die Offene Arbeit, kann jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter für ein friedliches Miteinander, für Offenheit, Toleranz und Gemeinschaft leisten? Mit diesem Schwerpunkt beschäftigt sich die 6. Jahrestagung Offene Kinder- und Jugendarbeit am 27. und  28.5.2019 im KVJS-Tagungszentrum Gültstein.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier.

Neues Rechtsgutachten! Aufsichtspflicht und Verkehrssicherungspflicht in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Fragen rund um die Themen Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht - sei es bei Veranstaltungen, Freizeiten oder ganz einfach im Offenen Bereich der Jugendzentren – sind und bleiben ein Dauerbrenner. So schnell wie sich die Themen und Aktionen in der OKJA verändern, so schnell ändern sich unter Umständen auch die möglichen „Gefahrensituationen“ und damit auch die Fragen zur Verantwortung der Mitarbeiter*innen und schlimmstenfalls zur Haftung bei Unfällen.
Das von der AGJF in Auftrag gegebene Rechtsgutachten trägt einen wichtigen Teil zur Klärung der Rechtslage für die OKJA bei. Weitere Informationen und den Gutachtentext finden Sie  hier.




Träger der OKJA als attraktive Arbeitgeber

Neue AGJF-Broschüre für die Fachkräftegewinnung
Immer mehr Träger kennen inzwischen diese Situation: trotz recht guter Bedingungen finden sich kaum mehr qualifizierte Fachkräfte. „Was tun?“,  fragen sich immer mehr Personalverantwortliche in kleinen, mittleren und - zunehmend auch -  großen Einrichtungen der OKJA.
Mit der neuen Broschüre möchte die AGJF Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unterstützten, in ihren Einrichtungen den Bereich Personalgewinnung und –bindung aktiv zu gestalten und sich als Arbeitgeber attraktiv auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.   weiterlesen

Rechtsgutachten zur Schankerlaubnis

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit brauchen in der Regel keine „Schankerlaubnis“
Das Thema beschäftigt viele Einrichtungen seit Jahren immer wieder: Bedarf der Betrieb eines Jugendhauses, bei dem Getränke verkauft werden (und das ist bei praktisch allen der Fall…) einer so genannten „Schankerlaubnis“ oder nicht? Das Rechtsgutachten, das die Kanzlei „Gleiss Lutz“ für de AGJF erstellt hat, kommt zu dem Schluss: in den allermeisten Fällen nicht!  weiterlesen


Steuern auf Getränkeverkauf?

– die AGJF klärt die Rechtslage -
Immer wieder taucht das Thema auf: Wie ist das mit der Umsatzsteuer, wenn in der Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Getränke und /oder Speisen verkauft werden? Müssen wir Gewerbesteuer zahlen? Körperschaftssteuer? Die AGJF hat eine renommierte Kanzlei beauftragt, dieser Frage nachzugehen und stellt nun das zweite Rechtsgutachten in Form eines „Vermerks“ für die Mitglieder und alle Einrichtungen vor!  weiterlesen

Stimmig auftreten!

Sprechwirkung und Körpersprache in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Vielfältige und oft schnell wechselnde Kommunikationssituationen prägen den Alltag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Vertrauensvolle Gespräche wechseln sich mit Situationen ab, in denen eine`klare Ansage´ gefragt ist. Mitarbeiter*innen sind bei den Aktivitäten der Besucher*innen mittendrin-mit dabei und machen dennoch bei Bedarf ihre Rolle als Fachkraft deutlich. Das Seminar bietet Strategien und Methoden um diesen schnellen Wechseln gerecht zu werden und trotzdem die eigene Mitte nicht zu verlieren.

„Offen Demokratisch“ - Module für die Offene Jugendarbeit

zum Thema Diskriminierung und couragiertes Handeln für Jugendliche und Fachkräfte
„Der ist doch voll schwul“, „Putzen ist Frauensache“ oder „Die Flüchtlinge sollen raus aus unserm JUZ“ sind Sätze, die auch in Jugendhäusern immer öfter zu hören sind. Welche Bilder im Kopf stecken dahinter, wenn Jugendliche solche Haltungen vertreten? Wie funktioniert eigentlich Diskriminierung und was kann effektiv dagegen getan werden? Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) B-W bietet für Jugendliche verschiedene Module an, die in einem offenen Setting diese Fragen bearbeiten und zu couragiertem Handeln gegen Diskriminierung motivieren sollen. Parallel dazu wird für interessierte Fachkräfte ein ganztägiger Workshop angeboten, in dem es um Möglichkeiten geht, sensibel mit den Themen Ausgrenzung, Abwertung und Zuschreibungen umzugehen und Methoden für die Praxis zu erarbeiten.

Qualifizierung "Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten"

Nach dem Erfolg der Basis- und Trainer*innenqualifizerung in der Arbeit mit jungen Geflüchteten bietet die Akademie der Jugendarbeit diese modular aufgebaute Fortbildung in 2019 wieder an.Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit, die sich speziell für die Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen fortbilden wollen, oder die als Trainer*innen ihr Wissen in diesem Bereich weitergeben möchten. Im Vordergrund steht dabei, die Handlungssicherheit in der Arbeit mit geflüchteten jungen Menschen zu stärken.

Der Kern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

FREIRAUM

GESTALTEN UND ENTSCHEIDEN

Die OKJA bietet Kindern und Jugendlichen Freiräume an, die heute selten geworden sind. Die Besucher*innen der Einrichtungen entscheiden selber, was passiert, sie gestalten nach eigenen Ideen und Interessen. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben.

LEBENSWELT

ERNST NEHMEN UND HINTERFRAGEN

Ausgangspunkt der OKJA sind die Erfahrungen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen, so wie sie die Welt sehen. Das bedeutet, Kinder und Jugendlichen wirklich ernst zu nehmen. Es hindert aber nicht am kritisch hinterfragen und diskutieren.

DEMOKRATIE

TEILHABEN UND TEILNEHMEN

Eigene Ideen einbringen, Interessen vertreten und mit denen der Anderen ins Verhältnis setzen. In der OKJA gelten die Spielregeln der demokratischen Gesellschaft. Teilhaben und teilnehmen für alle. Nicht nur im Jugendhaus, auch darüber hinaus im Stadtteil, in der Gemeinde, in der Stadt.

OFFENHEIT

EINFACH KOMMEN

Die OKJA ist offen für alle Kinder und Jugendliche. Es gibt keine Mitgliedschaft oder andere Voraussetzungen. Sie ist offen für die Themen der Kinder und Jugendlichen. Sie ist nicht auf bestimmte Methoden festgelegt. Jeder Tag eine neue Chance.

Copyright 2019 Seaside Media. All Rights Reserved.