Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist auf jeden Fall eins - etwas Besonderes:

Sie bietet Kindern und Jugendlichen eine Lern- und Erfahrungswelt, die sie sonst in dieser Form nicht finden. Im Mittelpunkt steht das, was Kinder und Jugendliche beschäftigt: ihre Ideen, ihre Träume, ihre Fähigkeiten und Interessen, ihre Sorgen.

Die OKJA bietet dafür offene, gestaltbare Räume an – physische wie virtuelle. Wichtig ist dabei nicht ein vorgegebenes Programm oder Angebot. Priorität hat der Raum für selbstbestimmtes Tun, den die Besucher*innen nach ihren Bedürfnissen nutzen und füllen können. Daraus erwächst dann möglicherweise ein mit den Jugendlichen gestaltetes, konkretes Angebot. Das bedeutet: Eigeninitiative ist gefragt und notwendig. Kinder und Jugendliche erleben sich in besonderer Weise als selbstwirksam und gestalten ihre Freizeit selbstbestimmt - gemeinsam mit anderen. Aber auch das ist erlaubt: gar nichts tun - chillen. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist freiwillig, das ist Prinzip.

Die OKJA bildet damit einen wichtigen Ausgleich zu anderen Lebensorten von Kindern und Jugendlichen, die vielfach von Regeln, Pflichten und vorgegebenen Inhalten geprägt oder von Erwachsenen dominiert sind. Sie schafft damit selbstbestimmte Möglichkeiten für die Persönlichkeitsentwicklung!

„Offene Kinder- und Jugendarbeit in drei Minuten erklärt“

Wie soll man jemandem die Offene Kinder- und Jugendarbeit erklären, der nicht vom Fach ist? Sei es einem Gemeinderatsmitglied, einem Journalisten, Eltern oder auch dem eigenen Freundeskreis – was passiert denn in einem Jugendhaus? Warum ist das ein wichtiger Lebensmittelpunkt für Kinder- und Jugendliche, wenn manchmal augenscheinlich doch gar nichts passiert? Und was „Lernen“ denn Jugendliche da überhaupt? Das Erklärvideo bietet kurze, klare Antworten, fasst wesentliche konzeptionelle Aspekte verständlich in drei Minuten zusammen, ohne dabei zu vereinfachen.

Die "Offene Kinder und Jugendarbeit" ist auf Wikipedia

Schon längst nehmen die Menschen kein umfangreiches Nachschlagewerk mehr zur Hand, wenn sie schnell eine Information über einen Begriff oder Sachverhalt suchen. Es wird „gegoogelt“ und oft genug steht die Online-Enzyklopädie Wikipedia ganz oben in den Ergebnislisten. Deshalb hat die AGJF die OKJA dort ausführlich beschrieben. Eine Weiterarbeit an den dort eingestellten Texten ist jederzeit möglich!

Grundlagenbroschüre: "Meine 2. Heimat – das Juze"

Kurz, verständlich und dennoch alles drin – so lässt sich die Broschüre der AGJF zu den Grundsätzen und Leistungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit umschreiben. Sie ist gedacht für Fachkräfte, die ihre Arbeit darstellen wollen oder müssen und für interessierte Laien, die sich über die Offene Kinder- und Jugendarbeit informieren wollen.

Sie können die Broschüre kostenlos bei uns bestellen!

Offene Kinder- und Jugendarbeit auf YouTube

Auf dem Youtube-Kanal von „Kinder und Jugend hoch 3“ finden sich weitere Filme über die OKJA: Zwei junge Filmemacher, die ihr Handwerkszeug in der Offenen Jugendarbeit gelernt haben, gehen im Auftrag der LAGO (Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung) der Frage nach, was Offene Kinder- und Jugendarbeit eigentlich ist. Dafür besuchen Sie unterschiedliche Experten, die die wesentliche Aspekte der OKJA erläutern.

Darüber hinaus gibt es mehrere filmische Statements von Fachkräften, was für sie die Attraktivität der OKJA ausmacht. Gut verwendbar zur Gewinnung von Nachwuchskräften!

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