Herzlich Willkommen
bei der AGJF

dem Fachverband der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in Baden-Württemberg.

Jugendhäuser, Jugendzentren, Jugendtreffs, Jugendcafés, Spielmobile, Aktivspielplätze, Jugendfarmen – das ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit!

Jugendliche sind…

„Wir wissen, was wir tun!“ Jahrestagung der AGJF Baden-Württemberg

Bei der AGJF-Jahrestagung am 22.+23.05.2017 drehte sich für die 120 Teilnehmer*innen alles um Wirksamkeit von Offener Kinder-und Jugendarbeit. Unter dem Titel „Wir wissen, was wir tun!“ bot die 2-tägige Veranstaltung wieder Vorträge, verschiedene Workshops, ein Praxisbeispiel und viel Raum für Austausch.

Die Workshopthemen beschäftigten sich unter anderem mit dem Offenen Bereich in den Einrichtungen, Nähe und Distanz in der Beziehungsarbeit in der professionellen Jugendarbeit sowie dem Thema Freiräume für Kinder und Jugendliche. Auf großes Interesse stießen die sehr praxisorientierten Workshops zu den Themen konzeptionelles Arbeiten, dem Auftritt vor dem Gemeinderat und der Frage, was Jugendtreffs als Freizeitraum für Kinder und Jugendliche attraktiv macht. Weitere WS-Themen waren die Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit von Mädchenarbeit und Gender, Beteiligung als Qualitätsmerkmal und der Umgang mit Abwertungen im Jugendzentrum. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit dem Erkennen und Entwickeln von Stärken bei Kindern und Jugendlichen und dem Blick auf Ressourcen bei Fachkräften. Im Workshop, der sich an der BarCamp-Methode orientiert, nutzten die Teilnehmer*innen die Zeit, eigene Themen, die sie schon lange beschäftigen, zu bearbeiten. Der Workshop „Kritischer Konsum im Juze!?“ holte das Thema aus seiner vermeintlichen Nische und lieferte viele Anregungen zur Umsetzung in den Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit.

Der Poetry Slammer Nikita Gurbunov brachte die Teilnehmer*innen zu Beginn der Tagung schwungvoll mit dem Thema der Tagung in Kontakt.

Inhaltlich gerahmt wurde die Veranstaltung zum Auftakt von einem wissenschaftlichen Vortrag von Professor Dr. Marc Schulz über Wahrnehmung und Wirkung in der OKJA und Prof.in Dr. Christine Wiezorek, die mit ihren spannenden Ausführungen zu Anerkennung in der Jugendarbeit die erfolgreiche Tagung beendete.

Die Dokumentation der Tagung ist in Vorbereitung.

Rahmenbedingungen und Strukturqualität in der OKJA

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit braucht stabile, tragfähige Strukturen. Ihre Aufgabe ist in den letzten Jahren nicht einfacher geworden, vielfältige Anforderungen kommen auf die Fachkräfte zu. Deshalb hat die AGJF für hauptamtliche geführte Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Rahmenbedingungen und Strukturqualität klar beschrieben. Damit stellen wir eine fachlich begründete, leicht lesbare Leitlinie für eine funktionierende, wirksame Offene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.

Download "Rahmenbedingungen"

Ergänzend dazu stellen wir eine Tabelle für die Kostenkalkulation zum Download bereit:
Formular Kostenkalkulation

Die Broschüre wird nach den Sommerferien an die AGJF Mitglieder verschickt werden.

Steuern auf Getränkeverkauf? – die AGJF klärt die Rechtslage

Immer wieder taucht das Thema auf: Wie ist das mit der Umsatzsteuer, wenn in der Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Getränke und /oder Speisen verkauft werden? Müssen wir Gewerbesteuer zahlen? Körperschaftssteuer? Die AGJF hat eine renommierte Kanzlei beauftragt, dieser Frage nachzugehen und stellt nun das zweite Rechtsgutachten in Form eines „Vermerks“ für die Mitglieder und alle Einrichtungen vor!

Rechtsgutachten zur Schankerlaubnis – endlich Klarheit!

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit brauchen in der Regel keine „Schankerlaubnis“
Das Thema beschäftigt viele Einrichtungen seit Jahren immer wieder: Bedarf der Betrieb eines Jugendhauses, bei dem Getränke verkauft werden (und das ist bei praktisch allen der Fall…) einer so genannten „Schankerlaubnis“ oder nicht? Das Rechtsgutachten, das die Kanzlei „Gleiss Lutz“ für de AGJF erstellt hat, kommt zu dem Schluss: in den allermeisten Fällen nicht!

Mit Rückgrat gegen PAKOs! Handreichung und Checkliste für die Praxis

Die aktuelle Handreichung „Mit Rückgrat gegen PAKOs! Eine Step-by-Step-Anleitung für die Jugendarbeit zur Gestaltung und Selbstevaluation von Angeboten gegen Pauschalisierende Ablehnungskonstruktionen“, fasst die Ergebnisse aus dem 3-jährigen Projekt „Rückgrat!“ zusammen und bietet viele Arbeitshilfen für die Praxis.

Der Kern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

FREIRAUM

GESTALTEN UND ENTSCHEIDEN

Die OKJA bietet Kindern und Jugendlichen Freiräume an, die heute selten geworden sind. Die Besucher*innen der Einrichtungen entscheiden selber, was passiert, sie gestalten nach eigenen Ideen und Interessen. Es gibt keine inhaltlichen Vorgaben.

LEBENSWELT

ERNST NEHMEN UND HINTERFRAGEN

Ausgangspunkt der OKJA sind die Erfahrungen und Perspektiven der Kinder und Jugendlichen, so wie sie die Welt sehen. Das bedeutet, Kinder und Jugendlichen wirklich ernst zu nehmen. Es hindert aber nicht am kritisch hinterfragen und diskutieren.

DEMOKRATIE

TEILHABEN UND TEILNEHMEN

Eigene Ideen einbringen, Interessen vertreten und mit denen der Anderen ins Verhältnis setzen. In der OKJA gelten die Spielregeln der demokratischen Gesellschaft. Teilhaben und teilnehmen für alle. Nicht nur im Jugendhaus, auch darüber hinaus im Stadtteil, in der Gemeinde, in der Stadt.

OFFENHEIT

EINFACH KOMMEN

Die OKJA ist offen für alle Kinder und Jugendliche. Es gibt keine Mitgliedschaft oder andere Voraussetzungen. Sie ist offen für die Themen der Kinder und Jugendlichen. Sie ist nicht auf bestimmte Methoden festgelegt. Jeder Tag eine neue Chance.

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